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Fußwärmebecken: das warme Fußbad nach dem Abkühlen

Im Fußwärmebecken badest du nach dem kalten Wasser die Füße in warmem Wasser. Hier liest du, wie warm es ist, wozu es dient und wie du es zu Hause nachmachst.

In diesem Beitrag

Fußwärmebecken ist ein Becken mit warmem Wasser, meist um 40 Grad, in dem du nach dem Abkühlen die Füße badest, um wieder warm zu werden. Du findest es in vielen Saunaanlagen als Reihe von Sitzplätzen mit eingelassenen Wannen, oft nahe den Duschen. Stiftung Warentest und die Saunaregeln von Bäderland Hamburg nennen jeweils etwa 40 Grad, Bäderland spricht von knöchelhohem Wasser.

Warum das warme Fußbad zum Saunagang gehört

Nach dem kalten Wasser sind die Gefäße in Füßen und Beinen eng gestellt. Das warme Fußbad öffnet sie laut Stiftung Warentest wieder. Überschüssige Wärme wird zur Hautoberfläche transportiert, und das lästige Nachschwitzen hört auf. Der Deutsche Sauna-Bund beschreibt ein angenehmes Wärmegefühl, das bis zum Kopf steigt. Viele empfinden genau diesen Moment als besonders entspannend, bevor es in den Ruheraum geht. Du sitzt dabei bequem auf einer Bank, kannst durchatmen und den Saunagang ausklingen lassen. Gerade wer schnell kalte Füße bekommt, schätzt diesen Zwischenschritt.

Vor oder nach dem Saunagang?

Beides ist üblich. Laut Deutschem Sauna-Bund fördert ein warmes Fußbad vor dem Saunagang das Schwitzen, vor allem wenn du mit kalten Füßen ankommst. Nach dem Abkühlen bringt es die Wärme zurück und verhindert, dass du nachschwitzt. Danach trocknest du die Füße gut ab und gehst in die Ruhephase. Warme Socken halten die Wärme dann länger. Wichtig ist die Reihenfolge: erst die Kälte, dann die Wärme an den Füßen, dann die Ruhe.

Fußbad zu Hause

Ohne Saunaanlage reicht eine Fußwanne oder ein großer Eimer. Füll Wasser um 40 Grad bis über die Knöchel ein und prüf die Temperatur vorher mit einem Thermometer, damit es nicht zu heiß wird. Bleib sitzen, bis sich die Füße angenehm warm anfühlen. Wer mag, gibt ein Fußbadesalz mit Rose und Birke dazu. Rezepte findest du im Artikel Fußbad nach der Sauna.

Häufige Fragen

Wie warm ist ein Fußwärmebecken?

Stiftung Warentest und Bäderland Hamburg nennen etwa 40 Grad. Das ist deutlich wärmer als die Haut, aber nicht heiß.

Wie lange bleibt man im Fußwärmebecken?

Die Quellen nennen keine feste Dauer. Bleib so lange, bis sich die Füße angenehm warm anfühlen, und geh dann in die Ruhephase.

Verwandte Begriffe: Nachschwitzen, Kneippbecken, Ruhephase und Tepidarium. Alle Begriffe findest du im Sauna-Lexikon.