Am Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren zurückgestellt. Ab dann ist es um fünf dunkel, die Heizung läuft, und die Tage werden zur Routine aus Arbeit und Sofa. Für Saunagänger beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres – wenn man sie bewusst nutzt. Diese 7 Rituale machen die Sauna zu deinem festen Anker bis zum Frühling.
Die 7 Rituale auf einen Blick
- Einen festen Sauna-Abend in den Kalender eintragen
- Tageslicht mitnehmen, wo es geht
- Auf warme Winterdüfte umstellen
- Das Abkühlen an die kalte Luft anpassen
- Ein Haut-Ritual gegen Heizungsluft
- Die Wärme mit nach Hause nehmen
- Bei Erkältung eine Pause einlegen
1. Einen festen Sauna-Abend in den Kalender eintragen
Im Sommer geht man in die Sauna, wenn es passt. Im Winter passt es oft nie – es ist dunkel, kalt, und das Sofa ist näher. Der einfachste Trick: Trag dir einen festen Abend ein, zum Beispiel jeden Mittwoch, und behandle ihn wie einen Termin. Zwei bis drei Gänge mit Pausen dazwischen reichen völlig. Wie lange und wie oft sinnvoll ist, liest du in Die optimale Sauna-Routine.
2. Tageslicht mitnehmen, wo es geht
Nach der Zeitumstellung verbringen viele den ganzen Tag drinnen. Leg deinen Saunatag am Wochenende deshalb auf den Vormittag oder frühen Nachmittag. Dann kühlst du zwischen den Gängen draußen bei Tageslicht ab – frische Luft, Himmel, ein paar Minuten Ruhe. Das ist oft der schönste Teil eines Wintersaunatags.
3. Auf warme Winterdüfte umstellen
Zitrus und Minze passen zum Sommer. Im Winter dürfen die Düfte wärmer und holziger werden: Zirbe und Weißtanne bringen Bergwald in die Kabine, Zimt, Sternanis und Bratapfel erinnern an Weihnachtsmarkt, Weihrauch und Zeder machen den Aufguss ruhig und tief. Ein paar Ideen findest du bei unseren Winter- und Limited-Aufgüssen und in der Übersicht 16 Saunadüfte: Welcher passt zu welchem Saunagang?
4. Das Abkühlen an die kalte Luft anpassen
Bei Minusgraden ist der Frischluftraum plötzlich ein Kältebad. Geh nach dem Saunagang zuerst ein paar Minuten an die Luft und atme ruhig durch. Danach kühlst du mit kaltem Wasser ab – erst Beine und Arme, dann zum Herzen hin. Wer im Winter ins Tauchbecken oder ins Eisbad geht, sollte es langsam angehen; Tipps dazu stehen in Sauna und Eisbad im Wechsel.
5. Ein Haut-Ritual gegen Heizungsluft
Draußen kalte Luft, drinnen Heizung – im Winter fühlt sich die Haut oft trocken und gespannt an. Nach dem letzten Saunagang ist der beste Moment für ein sanftes Peeling: Die Haut ist warm und weich, das Salz lässt sich leicht einmassieren. Danach gut abspülen und mit einer reichhaltigen Pflege abschließen. Unser RENEW+ Körperpeeling und die Saunasalze sind genau dafür gemacht.
6. Die Wärme mit nach Hause nehmen
Der Saunaabend muss nicht an der Kabinentür enden. Ein warmes Fußbad, ein Kräutertee, ein Zirbenkissen im Nacken oder ein Sprühstoß Kissenspray vor dem Schlafen verlängern das Gefühl. Wer keine eigene Sauna hat, holt sich so an den anderen Abenden ein Stück davon nach Hause – zum Beispiel mit einem Steep Ritual Set aus Fußbad, Aufgussbeutel und Peelingschwamm.
7. Bei Erkältung eine Pause einlegen
Herbst und Winter sind Erkältungszeit. Wenn du Fieber hast oder dich krank fühlst, bleib zu Hause – die Hitze belastet den Kreislauf zusätzlich, und in der Sauna steckst du andere an. Geh erst wieder, wenn du dich richtig fit fühlst, und starte dann mit kürzeren Gängen. Mehr dazu in Sauna und Atemwege: Was du in der Erkältungszeit wissen solltest.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich im Winter in die Sauna?
Für viele ist ein- bis zweimal pro Woche ein guter Rhythmus. Wichtiger als die Zahl ist die Regelmäßigkeit.
Darf ich mit einer Erkältung in die Sauna?
Mit Fieber oder einem akuten Infekt nicht. Warte, bis du wieder gesund bist.
Welche Saunadüfte passen zum Winter?
Holzige und warme Düfte wie Zirbe, Weißtanne, Zedernholz, Weihrauch oder Zimt und Bratapfel.
Alle Saunaaufgüsse ansehen · Sauna für Anfänger: der Leitfaden
