Badesalz, Saunasalz, Peelingsalz, Fußbadesalz: Im Regal sehen die Gläser und Dosen oft ähnlich aus. Trotzdem sind die Produkte für ganz unterschiedliche Momente gedacht. Nach diesen vier Unterschieden weißt du, welches Salz du wofür nimmst und wie du es richtig anwendest.
Auf einen Blick
- Der Ort: Wanne, Sauna oder Dusche.
- Die Anwendung: auflösen oder einmassieren.
- Die Zusammensetzung: was neben dem Salz drin ist.
- Rhythmus und Menge: wie oft und wie viel.
Kurz vorab: Badesalz wird im Wasser aufgelöst, für ein Vollbad oder als Fußbadesalz für ein Fußbad. Peelingsalz reibst du auf die feuchte Haut und spülst es wieder ab. Saunasalz ist ein Peelingsalz, das für die Anwendung in der Sauna gedacht ist und sich dort in Wärme und Schweiß nach und nach auflöst. Die Grenzen sind also fließend, besonders zwischen Saunasalz und Körperpeeling, aber die Unterschiede in der Praxis sind deutlich.
- Für die Wanne: Badesalz, aufgelöst im warmen Badewasser.
- Für die Füße: Fußbadesalz, aufgelöst in einer Schüssel oder Fußwanne.
- Für die Sauna: Saunasalz, gegen Ende eines Saunagangs auf der Haut verteilt.
- Für die Dusche: Körperpeeling mit Salz, auf feuchter Haut einmassiert und abgespült.
1. Der Ort: Wanne, Sauna oder Dusche
Der offensichtlichste Unterschied ist, wo du das Salz verwendest. Badesalz gehört in die Badewanne oder, als Fußbadesalz, in die Fußwanne. Es braucht viel warmes Wasser, um sich zu lösen. Ideal ist ein ruhiger Abend, an dem du dir Zeit nehmen kannst. Saunasalz nimmst du mit in die Sauna, in der Regel gegen Ende eines Saunagangs, wenn du schon gut geschwitzt hast. In öffentlichen Saunen ist das nicht überall erlaubt. Frag vorher nach oder nutze es in der Dusche oder in Bereichen, die dafür vorgesehen sind. Ein klassisches Körperpeeling mit Salz verwendest du meist unter der Dusche, wo du es direkt wieder abspülen kannst. Manche Produkte sind flexibel: Unser RENEW+ Körperpeeling mit Salz ist für Sauna, Dusche und Bad gedacht.
2. Die Anwendung: auflösen oder einmassieren
Badesalz entfaltet sich im Wasser. Du gibst es nach Packungsangabe ins einlaufende Badewasser, rührst um, bis es sich gelöst hat, und legst dich hinein. Auf der Haut reibst du nichts. Bei Peelingsalz und Saunasalz ist es umgekehrt: Du verteilst eine kleine Menge mit kreisenden Bewegungen auf der feuchten Haut. In der Sauna löst sich das Salz durch Schweiß und Wärme nach und nach auf. Anschließend spülst du alles gründlich ab. Für Peelings gilt: nicht ins Gesicht, nicht auf gereizte oder verletzte Haut und nicht direkt nach der Rasur. Salz auf kleinen Wunden brennt deutlich. Badesalz ist in dieser Hinsicht sanfter, weil es verdünnt im Wasser liegt. Nach dem Bad musst du nicht unbedingt abduschen, viele tun es aber gern.
3. Die Zusammensetzung: was neben dem Salz drin ist
Auch die Rezepturen unterscheiden sich. Badesalze kombinieren oft verschiedene Salzarten mit Duft oder Pflanzenteilen. Unser Badesalz Rose, Malve & Melisse enthält zum Beispiel Himalaya- und Epsom-Salz und echte Rosenblüten, kommt ohne Parfüm und Farbstoffe aus, ist ölfrei und wird in 700 g abgefüllt. Peelingsalze und Saunasalze setzen auf eine Körnung, die auf der Haut spürbar ist, und auf einen Duft, der in Wärme gut zur Geltung kommt. Das Saunasalz Peeling Peace of Mind duftet nach Lavendel und kommt in der 200-g-Dose. Das RENEW+ Körperpeeling verbindet Lavendel, Zedernholz und Eukalyptus und kommt im 200-g-Glas. Fußbadesalze wie Melisse & Eukalyptus sind für das Fußbad abgestimmt. Wirf vor dem Kauf einen Blick auf die Zutaten, besonders wenn du empfindliche Haut hast oder bestimmte Düfte nicht magst.
4. Rhythmus und Menge: wie oft und wie viel
Ein Bad mit Badesalz kannst du je nach Lust und Laune öfter genießen. Achte darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist und du nicht zu lange in der Wanne bleibst, und creme dich danach ein, vor allem bei ölfreien Salzen. Bei Peeling- und Saunasalz gilt dagegen: weniger ist mehr. Für die meisten reicht ein Peeling etwa einmal pro Woche, bei empfindlicher Haut seltener. Auch die Menge unterscheidet sich: Für ein Vollbad brauchst du deutlich mehr Salz als für ein Peeling, bei dem schon eine Handvoll für den ganzen Körper reicht. Ein Fußbad liegt dazwischen. Halte dich bei allen Produkten an die Angaben auf der Packung. Bewahre Salze trocken und gut verschlossen auf, dann bleiben sie rieselfähig.
Häufige Fragen
Kann ich Badesalz als Peeling verwenden?
Das ist nicht dafür gedacht. Badesalze sind auf das Auflösen im Wasser abgestimmt und enthalten oft Blüten oder grobe Kristalle, die als Peeling unangenehm sein können. Für die Haut nimmst du besser ein Produkt, das ausdrücklich als Peeling gedacht ist. Umgekehrt ist nicht jedes Peelingsalz fürs Badewasser gedacht. Auch hier hilft ein Blick auf die Verpackung.
Was ist der Unterschied zwischen Saunasalz und Körperpeeling?
Saunasalz ist ein Peelingsalz für die Sauna. Ein Körperpeeling verwendest du meist unter der Dusche. Manche Produkte, wie das RENEW+ Körperpeeling, eignen sich für beides. Entscheidend ist, was auf der Verpackung steht. Im Zweifel probierst du ein neues Peeling zuerst an einer kleinen Hautstelle aus, zum Beispiel am Unterarm.
Ist ein Salzbad für alle geeignet?
Bei Hautkrankheiten, offenen Wunden, in der Schwangerschaft oder bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kläre warme Vollbäder vorher ärztlich ab. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein. Wenn dir im Bad schwindelig wird, steig langsam aus und setz dich kurz hin. Trink nach einem warmen Bad ausreichend Wasser oder Tee, ähnlich wie nach der Sauna.
Alle Salze für Bad, Sauna und Fußbad findest du in unserer Kollektion Salze. Warum sich ein Saunasalz lohnen kann, liest du in Saunasalz: Warum sich ein Peeling lohnt. Was Salz auf der Haut bewirkt, erklärt der Artikel Salzpeeling.
