Kalte Luft draußen, Heizungsluft drinnen: Im Winter fühlt sich die Haut bei vielen trocken, gespannt oder rau an. Mit ein paar einfachen Gewohnheiten kannst du gut gegensteuern. Diese sieben Tipps zeigen dir, wie du deine Hautpflege im Winter anpasst, unter der Dusche, nach der Sauna und im Alltag.
Auf einen Blick
- Lauwarm und kurz duschen.
- Mild reinigen und sparsam mit Duschgel sein.
- Direkt nach dem Duschen eincremen.
- Sanft peelen, aber nicht zu oft.
- Auf die Raumluft achten.
- Hände und Lippen nicht vergessen.
- Sauna und Bad bewusst genießen.
1. Lauwarm und kurz duschen
Eine heiße, lange Dusche fühlt sich an kalten Tagen verlockend an. Für die Haut ist sie allerdings eher anstrengend: Heißes Wasser kann die natürlichen Fette der Haut stärker auswaschen. Viele merken danach, dass die Haut spannt. Dreh die Temperatur deshalb etwas herunter, auf angenehm lauwarm, und halte die Dusche kurz, etwa fünf bis zehn Minuten. Wenn du dich aufwärmen möchtest, ist ein Saunagang oft die bessere Wahl als eine sehr heiße Dusche. Zum Schluss kannst du die Beine und Arme kurz kühl abbrausen. Das empfinden viele als erfrischend, und es gehört nach der Sauna ohnehin zum Ritual.
2. Mild reinigen und sparsam mit Duschgel sein
Nicht jede Körperstelle braucht jeden Tag Duschgel oder Seife. Oft reicht es, Achseln, Intimbereich und Füße zu waschen und den Rest des Körpers nur mit Wasser abzuspülen. Wähle im Winter milde Reinigungsprodukte ohne starke Tenside. Duschöle oder cremige Duschprodukte empfinden viele bei trockener Haut als angenehmer. Auch bei der Dosierung gilt: wenig reicht. Eine haselnussgroße Menge genügt für den ganzen Körper. Achte außerdem auf deine Handtücher. Rubbel dich nicht trocken, sondern tupfe die Haut ab. Raue, kratzige Handtücher und starke Reibung sind für trockene Haut keine guten Begleiter.
3. Direkt nach dem Duschen eincremen
Der beste Moment für die Körperpflege ist direkt nach dem Duschen oder Baden, solange die Haut noch leicht feucht ist. Viele empfinden, dass sich eine Lotion dann besonders gut verteilen lässt. Nimm dir dafür zwei Minuten Zeit, bevor du dich anziehst. Konzentrier dich auf Stellen, die im Winter oft trocken werden: Schienbeine, Ellenbogen, Knie und Hände. Unsere Body Lotion Water Lily ist eine Körperlotion für genau diesen Moment. Wenn du das Eincremen leicht vergisst, stell die Lotion sichtbar neben die Dusche. So wird es mit der Zeit zur Gewohnheit, ganz ohne Aufwand.
4. Sanft peelen, aber nicht zu oft
Trockene Haut neigt zu rauen, schuppigen Stellen. Ein sanftes Körperpeeling kann sich danach angenehm glatt anfühlen. Im Winter gilt aber: weniger ist mehr. Einmal pro Woche reicht für die meisten, bei empfindlicher Haut auch seltener. Ein guter Zeitpunkt ist nach der Sauna oder einem warmen Bad, wenn die Haut weich ist. Das RENEW+ Körperpeeling mit Salz mit Lavendel, Zedernholz und Eukalyptus kannst du in der Sauna, unter der Dusche oder im Bad verwenden. Eine winterliche Alternative ist das Saunasalz Peeling Winter Bloom mit Lavendel und Mandelblüte. Wer es lieber als Massage mag, rollt eine Massagekugel aus Himalaya-Kristallsalz sanft erwärmt über leicht feuchte Haut oder nimmt etwas Öl dazu, damit sie gut gleitet. Lass gereizte oder rissige Stellen aus, peele nicht direkt nach der Rasur und nicht im Gesicht.
5. Auf die Raumluft achten
Heizungsluft ist oft trocken, und das spüren viele auf der Haut. Ein paar einfache Maßnahmen können helfen, das Raumklima angenehmer zu gestalten. Lüfte mehrmals täglich kurz und kräftig, statt das Fenster dauerhaft zu kippen. Heize nicht zu stark, besonders im Schlafzimmer reicht eine etwas kühlere Temperatur. Wer mag, misst die Luftfeuchtigkeit mit einem einfachen Hygrometer. Wäsche, die in der Wohnung trocknet, oder ein Luftbefeuchter können die Luft etwas feuchter machen. Achte dabei auf regelmäßiges Lüften, damit sich keine Feuchtigkeit an Wänden und Fenstern sammelt.
6. Hände und Lippen nicht vergessen
Hände und Lippen sind im Winter besonders der Kälte und dem Wind ausgesetzt. Die Haut an den Händen wird zusätzlich durch häufiges Händewaschen beansprucht. Trag draußen Handschuhe, auch bei kurzen Wegen. Nach dem Händewaschen hilft es, die Hände gründlich abzutrocknen und kurz einzucremen. Eine kleine Tube Handcreme in der Jackentasche oder neben dem Waschbecken erinnert dich daran. Für die Lippen ist ein Pflegestift sinnvoll, besonders vor dem Rausgehen. Vermeide es, über trockene Lippen zu lecken. Das fühlt sich kurz angenehm an, trocknet sie aber eher weiter aus. Auch ein Schal vor dem Mund schützt Lippen und Gesicht an sehr kalten Tagen.
7. Sauna und Bad bewusst genießen
Gerade im Winter sind Sauna und warmes Bad für viele feste Rituale. Damit die Haut davon nicht gestresst wird, achte auf ein paar Punkte. Nach der Sauna duschst du lauwarm, tupfst die Haut ab und cremst sie ein. Ein Bad sollte nicht zu heiß sein und nicht länger als etwa 15 bis 20 Minuten dauern. Das Badesalz Rose, Malve & Melisse mit Himalaya- und Epsom-Salz und echten Rosenblüten kommt ohne Parfüm und Farbstoffe aus und ist ölfrei. Deshalb lohnt es sich, nach dem Bad eine Lotion aufzutragen. Wie du nach der Sauna Schritt für Schritt peelst und pflegst, liest du in Körperpeeling nach der Sauna.
Häufige Fragen
Wie oft sollte ich mich im Winter eincremen?
Mindestens einmal täglich nach dem Duschen. Bei sehr trockener Haut kannst du Stellen wie Hände oder Schienbeine zusätzlich zwischendurch pflegen. Eine Lotion neben der Dusche und eine Handcreme in der Tasche machen es leichter, daran zu denken.
Kann ich mit trockener Haut in die Sauna?
Ja, viele empfinden die Wärme gerade im Winter als angenehm. Wichtig ist, danach lauwarm zu duschen und die Haut einzucremen. Bei Hautkrankheiten kläre Saunabesuche vorher ärztlich ab.
Wann sollte ich mit trockener Haut zum Arzt?
Wenn die Haut trotz Pflege stark juckt, einreißt, sich entzündet oder nicht besser wird, lass das hautärztlich abklären. Dort bekommst du eine Einschätzung, welche Pflege zu deiner Haut passt.
Peelings und Körperpflege findest du in unserer Kollektion Peelings und Körperpflege. Wie ein Salzpeeling auf der Haut wirkt, liest du in Salzpeeling.
