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Hautpflege & Körperpflege

Körperpeeling nach der Sauna: in 6 Schritten

Warme, weiche Haut nach dem letzten Saunagang ist ein guter Moment für ein Salzpeeling. Hier liest du, wie du es Schritt für Schritt anwendest und wann du besser darauf verzichtest.
In diesem Beitrag

Nach der Sauna fühlt sich die Haut warm und weich an. Viele nutzen genau diesen Moment für ein Körperpeeling, sind aber unsicher, wann, wie oft und womit. In sechs Schritten weißt du, wie ein Sauna-Peeling angenehm gelingt und worauf du dabei achten solltest.

Auf einen Blick

  1. Den richtigen Zeitpunkt wählen.
  2. Die Haut vorbereiten: Schweiß abspülen.
  3. Das passende Peeling aussuchen.
  4. Sanft und kreisend auftragen.
  5. Gründlich abspülen und abtupfen.
  6. Pflegen, ruhen und das richtige Maß finden.

1. Den richtigen Zeitpunkt wählen

Ein Körperpeeling passt gut ans Ende des Saunatags, nach dem letzten Gang. Die Haut ist dann warm und durchfeuchtet, und viele empfinden das Peeling in diesem Moment als besonders angenehm. Manche peelen auch nach dem vorletzten Gang und genießen den letzten Durchgang dann mit frisch gepeelter Haut. Wichtig sind ein paar Ausnahmen: Peele nicht direkt nach der Rasur, denn frisch rasierte Haut ist empfindlicher. Lass gereizte, gerötete oder verletzte Hautstellen aus, etwa bei Sonnenbrand, kleinen Wunden oder Ekzemen. Und Körperpeelings gehören nicht ins Gesicht. Die Gesichtshaut ist dünner und braucht eigene, mildere Produkte. In öffentlichen Saunen gilt außerdem: Peelings nur dort, wo es erlaubt ist, meist in der Dusche oder in einem dafür vorgesehenen Bereich.

2. Die Haut vorbereiten: Schweiß abspülen

Nach dem Saunagang und dem Abkühlen gehst du unter die Dusche. Spül den Schweiß mit lauwarmem Wasser ab, so dass die Haut sauber und feucht ist. Auf feuchter Haut lässt sich ein Peeling leichter verteilen und gleitet besser. Ganz nass sollte die Haut aber nicht sein, sonst löst sich Salz zu schnell auf und rutscht einfach herunter. Ein kurzer Moment unter der Dusche reicht. Seife brauchst du an dieser Stelle nicht unbedingt. Wenn du mehrere Saunagänge gemacht hast, gönn dir vor dem Peeling eine kleine Pause und trink etwas. Dein Kreislauf hat einiges geleistet. Erst wenn du dich wieder ruhig und stabil fühlst, geht es weiter. Ein Hocker in der Dusche ist praktisch, um die Füße und Beine bequem zu erreichen, ohne dich zu verrenken.

3. Das passende Peeling aussuchen

Für die Sauna eignen sich Salzpeelings besonders gut. Die Salzkörner sorgen für einen spürbaren Peelingeffekt und lösen sich nach und nach auf. Unser RENEW+ Körperpeeling mit Salz duftet nach Lavendel, Zedernholz und Eukalyptus und kommt im 200-g-Glas. Du kannst es in der Sauna, unter der Dusche oder im Bad verwenden. Wer es frisch mag, greift zum Saunasalz Peeling Frozen Harmony mit Lüneburger Thermalsolesalz, Minze, Lavendel und Menthol. Das Menthol fühlt sich auf warmer Haut kühl an. Bei sehr empfindlicher Haut probierst du ein neues Produkt zuerst an einer kleinen Stelle, zum Beispiel am Unterarm, und wartest ab, wie die Haut reagiert.

4. Sanft und kreisend auftragen

Nimm eine kleine Menge, etwa so viel, wie in eine Handfläche passt, und verteile sie mit kreisenden Bewegungen auf der Haut. Fang an den Füßen an und arbeite dich nach oben Richtung Körpermitte. Raue Stellen wie Fersen, Knie und Ellenbogen vertragen etwas mehr Aufmerksamkeit. An Bauch, Innenseiten der Arme und am Dekolleté gehst du besonders sanft vor. Druck ist nicht nötig: Die Körnung macht die Arbeit, nicht deine Kraft. Wenn du mehr Struktur möchtest, nutzt du einen Peelingschwamm. Hör auf, sobald die Haut warm und leicht gerötet ist, oder wenn etwas brennt oder unangenehm ist. Zwei bis drei Minuten für den ganzen Körper reichen in der Regel völlig aus.

5. Gründlich abspülen und abtupfen

Spül das Peeling mit lauwarmem Wasser vollständig ab. Achte darauf, dass keine Salzkörner in Hautfalten, zwischen den Zehen oder unter den Achseln zurückbleiben. Danach tupfst du die Haut mit einem Handtuch trocken, statt kräftig zu rubbeln. Die Haut hat gerade schon genug Reibung erlebt. Wenn du magst, beendest du die Dusche mit einem kurzen kalten Guss, herzfern beginnend an Füßen und Händen. Viele empfinden das als erfrischenden Abschluss. Pass in der Dusche auf, denn Reste von Ölen oder Peeling können den Boden rutschig machen. Spül den Boden deshalb kurz mit ab, auch aus Rücksicht auf die nächsten Gäste.

6. Pflegen, ruhen und das richtige Maß finden

Nach dem Peeling ist ein guter Moment für eine Körperlotion oder ein Körperöl. Viele empfinden die Haut danach als besonders weich und geschmeidig. Leg dich anschließend in den Ruheraum oder aufs Sofa und trink ausreichend Wasser oder Tee. Beim Rhythmus gilt: weniger ist mehr. Für die meisten reicht ein Körperpeeling einmal pro Woche, bei empfindlicher Haut auch seltener. Wer nach jedem Saunagang peelt, strapaziert die Haut eher. Achte auf die Signale deines Körpers: Spannt oder brennt die Haut, legst du eine längere Pause ein. Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte klärst du Peelings vorher ärztlich ab. Mehr Hintergrund liest du im Artikel Salzpeeling: Was Salz auf der Haut bewirkt.

Häufige Fragen

Peelt man vor oder nach der Sauna?

Die meisten peelen nach dem letzten Saunagang, wenn die Haut warm und weich ist. Direkt vor dem ersten Gang ist es weniger sinnvoll, weil die Haut dann noch kühl und trocken ist.

Wie oft sollte ich ein Körperpeeling machen?

Einmal pro Woche reicht für die meisten Menschen. Bei empfindlicher Haut darf es auch seltener sein. Wenn du mehrmals pro Woche in die Sauna gehst, peelst du trotzdem nicht bei jedem Besuch, sondern nur bei einem davon.

Darf ich ein Körperpeeling im Gesicht verwenden?

Nein. Körperpeelings sind für die Gesichtshaut zu grob. Nutze dort nur Produkte, die ausdrücklich für das Gesicht gedacht sind. Achte auch darauf, dass beim Abspülen kein Salz in die Augen gelangt.

Alle Peelings findest du in unserer Kollektion Peelings und Körperpflege. Warum sich Saunasalz lohnen kann, liest du in Saunasalz: Warum sich ein Peeling lohnt.