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Nach dem Saunatag fühlen sich die Spitzen strohig an, die Kopfhaut spannt und im Winter kommt die trockene Heizungsluft dazu. Mit ein paar Handgriffen vor, während und nach dem Saunagang schützt du deine Haare deutlich besser. Hier sind sieben Tipps, die sich leicht umsetzen lassen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  1. Trag eine Saunamütze aus Wolle.
  2. Mach die Mütze vor dem ersten Gang kurz nass.
  3. Steck lange Haare hoch und unter die Mütze.
  4. Wähl die Bank nach deinem Kopf, nicht nach dem Ehrgeiz.
  5. Spül die Haare nach dem Gang kühl aus.
  6. Trockne sanft und pflege die Spitzen.
  7. Schütz den Kopf auch draußen und pflege die Mütze.

1. Trag eine Saunamütze aus Wolle

Heiße Luft steigt nach oben. Auf der oberen Bank sitzt dein Kopf also in der wärmsten Zone der Kabine, während die Füße es deutlich kühler haben. Eine Saunamütze aus Wolle liegt wie ein Puffer zwischen Haar und heißer Luft. Wolle leitet Wärme schlecht und nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich nass anzufühlen. Unsere Saunamütze aus Bio-Wollwalk wird in Lüneburg in Kooperation mit der Lebenshilfe von Hand genäht und passt für Kopfumfänge bis 62 cm. Sie bedeckt auch Ohren und Nacken, wo die Haut empfindlich ist. Ob du überhaupt eine Mütze brauchst, beantworten wir ehrlich in Brauche ich wirklich eine Saunamütze?

2. Mach die Mütze vor dem ersten Gang kurz nass

Du kannst die Mütze trocken oder feucht tragen. Viele tauchen sie vor dem ersten Gang kurz in kaltes Wasser und drücken sie gut aus. Das fühlt sich in den ersten Minuten angenehm kühl an. Wichtig ist, dass die Mütze nicht tropft. Wasser, das auf die heiße Bank oder in den Nacken läuft, macht den Gang eher unangenehm. Zwischen den Gängen hängst du die Mütze locker auf, damit sie Luft bekommt. Wenn sie sich zu warm anfühlt, nimmst du sie einfach ab. Die Mütze ist ein Hilfsmittel, keine Pflicht.

3. Steck lange Haare hoch und unter die Mütze

Am empfindlichsten sind die Spitzen. Sie sind die ältesten Teile des Haars und haben schon viel Wind, Föhn und Bürste hinter sich. Lose Haare, die auf der heißen Holzbank oder über der Schulter liegen, bekommen die volle Hitze ab. Dreh lange Haare deshalb zu einem lockeren Knoten und schieb ihn unter die Mütze. Nutze ein weiches Haargummi ohne Metall, denn Metall wird in der Sauna heiß. Haarspray, Gel und andere Stylingprodukte wäschst du vor dem Saunagang aus. Du duschst ohnehin vorher, dann geht das in einem Schritt.

4. Wähl die Bank nach deinem Kopf, nicht nach dem Ehrgeiz

Die obere Bank ist nicht automatisch die bessere. Je weiter unten du sitzt, desto milder ist die Luft um deinen Kopf. Gerade beim Aufguss, wenn heißer Dampf durch die Kabine zieht, merken das Haare und Kopfhaut sofort. Wenn sich der Kopf unangenehm heiß anfühlt, rutsch eine Bank tiefer oder leg dich hin, sodass Kopf und Füße auf einer Höhe sind. Hör außerdem auf deinen Körper: 8 bis 15 Minuten pro Gang reichen den meisten. Was bei Liegen und Sitzen den Unterschied macht, liest du in Liegen oder Sitzen in der Sauna.

5. Spül die Haare nach dem Gang kühl aus

Nach dem Schwitzen hängen Salz und Talg im Haar. Spül die Haare beim Abkühlen kurz mit kühlem oder lauwarmem Wasser aus. Das fühlt sich frisch an und nimmt den Schweiß mit. Shampoo brauchst du dafür nicht nach jedem Gang, einmal am Ende des Saunatags reicht. Wähle ein mildes Shampoo und massiere es mit den Fingerkuppen ein, statt mit den Nägeln zu kratzen. Eine sanfte Kopfmassage beim Waschen empfinden viele als wohltuend, gerade wenn die Kopfhaut im Winter spannt.

6. Trockne sanft und pflege die Spitzen

Nasses Haar ist empfindlich. Rubbel es nicht mit dem Handtuch, sondern drück das Wasser vorsichtig heraus und wickel das Haar locker ein. Ein weiches Saunatuch tut hier gute Dienste. Danach gibst du eine leichte Pflegekur oder ein paar Tropfen Haaröl in die Spitzen, nicht auf die Kopfhaut. Wenn du föhnst, dann mit mittlerer Temperatur und etwas Abstand. Nach einem langen Saunatag dürfen die Haare auch an der Luft trocknen, solange du danach nicht mit nassem Kopf in die Kälte gehst.

7. Schütz den Kopf auch draußen und pflege die Mütze

Im Herbst und Winter setzen Wind, Regen und trockene Heizungsluft den Haaren zusätzlich zu. Auf dem Weg nach Hause gehört deshalb eine Mütze auf den Kopf, vor allem wenn die Haare noch feucht sind. Deine Saunamütze braucht wenig Pflege: Oft reicht es, sie nach dem Saunatag an der frischen Luft auszulüften. Wenn du sie wäschst, dann von Hand in kaltem Wasser, am besten mit dem REFRESH+ Saunamützen-Waschmittel. Waschmaschine und Trockner meidest du. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du in Saunamütze waschen.

Häufige Fragen

Schadet die Sauna den Haaren?

Ein einzelner Saunagang richtet keinen sichtbaren Schaden an. Wer oft sauniert, merkt aber, dass Hitze und Schweiß die Haare austrocknen können, vor allem an den Spitzen. Eine Mütze, hochgesteckte Haare und etwas Pflege danach machen den Unterschied.

Soll ich die Saunamütze trocken oder nass aufsetzen?

Beides geht. Kurz in kaltes Wasser getaucht und gut ausgedrückt, fühlt sie sich im ersten Gang kühler an. Trocken ist sie angenehm, wenn du sie schon länger trägst.

Darf ich mit gefärbten Haaren in die Sauna?

Ja. Steck die Haare hoch, trag eine Mütze und wasch sie danach mit einem milden Shampoo. Direkt nach dem Färben warten viele ein paar Tage, bis sie wieder saunieren.

Alle Farben findest du in unserer Kollektion Saunamützen. Worin sich Saunahut und Saunamütze unterscheiden, liest du in Saunahut oder Saunamütze?