Warenkorb 0
Kostenloser Versand ab 59€Versand meist am selben WerktagKundenservice aus LüneburgKauf auf Rechnung30 Tage WiderrufsrechtKostenloser Versand ab 59€Versand meist am selben WerktagKundenservice aus LüneburgKauf auf Rechnung30 Tage Widerrufsrecht

Dein Warenkorb ist leer

Weiter shoppen
Black frihed.8 Deals in 8 Abenden. Deal 9 nur für die Liste. Auf die Liste

Onsen: die heißen Quellen Japans und ihre Baderegeln

Onsen ist das japanische Wort für eine heiße Quelle und die Bäder, die mit ihrem Wasser gespeist werden. Ein japanisches Gesetz legt fest, was als Onsen gilt.

In diesem Beitrag

Onsen ist das japanische Wort für eine heiße Quelle und für die Bäder, die mit diesem Quellwasser gespeist werden. Was als Onsen gilt, regelt in Japan seit 1948 das Gesetz über heiße Quellen. Gebadet wird in Gasthäusern, Hotels und öffentlichen Badehäusern.

Was als Onsen gilt

Laut dem Japanischen Onsen Verband zählt Wasser, Dampf oder Gas, das aus dem Boden kommt, als Onsen, wenn es an der Quelle mindestens 25 °C warm ist. Kühleres Wasser gilt ebenfalls als Onsen, wenn es mindestens einen von 19 gelisteten Stoffen in einer festgelegten Menge enthält, zum Beispiel über 1.000 Milligramm gelöste Mineralstoffe pro Kilogramm. Gebadet wird oft im Freien, ein solches Freiluftbad heißt rotenburo. Bekannte Onsen Orte sind laut der Japanischen Tourismusorganisation JNTO etwa Hakone, Kusatsu und Ginzan, dort gibt es traditionelle Gasthäuser, die ryokan heißen.

So badest du im Onsen

Die JNTO beschreibt die wichtigsten Regeln so: Schuhe aus, gebadet wird nackt, meist getrennt nach Geschlecht. Vor dem Becken wäschst du dich gründlich an einem der Waschplätze und übergießt dich mit warmem Wasser, das nennt man kakeyu. Das kleine Handtuch kommt nicht ins Wasser, du legst es auf den Kopf oder an den Rand. Lange Haare bindest du hoch. Im Becken wird nicht geschwommen und leise gesprochen, Handy und Kamera bleiben draußen. Bleib nicht zu lange im heißen Wasser, trink zwischendurch Wasser und verzichte vorher auf Alkohol.

Tattoos und Sento

Manche traditionellen Onsen lassen Gäste mit Tattoos nicht hinein, laut JNTO ändert sich das aber nach und nach. Eine Lösung ist ein privates Bad, das kashikiriburo heißt. Vom Onsen zu unterscheiden ist das Sento, das öffentliche Badehaus, dessen Wasser in der Regel nicht aus einer heißen Quelle stammt. Viele Regeln ähneln denen in deutschen Saunen, mehr dazu im Sauna-Knigge.

Häufige Fragen

Ab wann ist Wasser ein Onsen?

Nach japanischem Recht, wenn es an der Quelle mindestens 25 °C warm ist oder einen von 19 gelisteten Stoffen in festgelegter Menge enthält.

Darf man mit Tattoo ins Onsen?

Das hängt vom Haus ab. Manche traditionellen Onsen lehnen Tattoos ab, andere sind offen dafür. Sicher bist du in einem privaten Bad, dem kashikiriburo.

Verwandte Begriffe: Sento, Jjimjilbang und Hamam. Alle Begriffe findest du im Sauna-Lexikon.