Ätherische Öle gibt es in unzähligen Sorten, und auf den Fläschchen steht selten, wofür sie sich im Alltag eignen. Diese Übersicht stellt dir zehn bekannte Öle mit ihrem Duftcharakter vor. Danach weißt du, welches Öl in die Duftlampe, in den Diffuser oder verdünnt in den Saunaaufguss passt und worauf du bei der Anwendung achten solltest.
Auf einen Blick
- Lavendel: blumig, weich, ein Klassiker für den Abend
- Orange: süß, fruchtig, gute Laune im Raum
- Minze: frisch und kühl, ideal für klare Momente
- Eukalyptus: kräftig, frisch, typisch für die Sauna
- Zirbe: harzig und warm, Duft aus den Alpen
- Zedernholz: holzig, trocken, ruhig
- Weißtanne: grün, nach Wald und Winter
- Zitrone: hell, spritzig, sauber
- Rosmarin: krautig, würzig, belebend
- Bergamotte: zitrisch mit feiner, blumiger Note
1. Lavendel
Lavendel ist wohl das bekannteste ätherische Öl. Sein Duft ist blumig, leicht krautig und weich. Viele verbinden ihn mit Sommer in der Provence oder mit einem ruhigen Abend. Deshalb landet Lavendel oft in der Duftlampe im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer, wenn der Tag langsam ausklingt. Im Saunaaufguss gehört er zu den sanfteren Noten und lässt sich gut mit Holzdüften kombinieren. Das Bio Ätherische Lavendelöl von frihed. ist naturrein und stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Ein paar Tropfen genügen, denn der Duft ist intensiv.
2. Orange
Orangenöl riecht genau so, wie man es erwartet: süß, fruchtig und sonnig. Es wird aus der Schale der Frucht gewonnen. Viele mögen es im Wohnbereich, in der Küche oder im Arbeitszimmer, weil es freundlich wirkt, ohne aufdringlich zu sein. Orange verträgt sich gut mit fast allem: Mit Lavendel wird es weicher, mit Minze frischer, mit Zimt winterlich. Beachte, dass Zitrusöle mit der Zeit an Duft verlieren. Lagere sie kühl, dunkel und gut verschlossen und brauche sie innerhalb eines überschaubaren Zeitraums auf.
3. Minze
Minzöl bringt einen klaren, kühlen Duft in den Raum. Viele nutzen es, wenn sie sich frisch fühlen möchten, etwa am Morgen oder zwischendurch am Schreibtisch. In der Sauna sorgt Minze für einen spürbar kühlen Eindruck beim Atmen, auch wenn die Luft heiß ist. Weil der Duft so kräftig ist, reicht wenig. Das Bio Ätherische Minzöl eignet sich für Duftlampe und Diffuser. Minzöle sind für Babys und kleine Kinder nicht geeignet, vor allem nicht in der Nähe des Gesichts. Verwende sie daher nur in Räumen, in denen keine kleinen Kinder schlafen.
4. Eukalyptus
Eukalyptus ist der klassische Saunaduft. Er riecht kräftig, frisch und leicht kampferartig. Viele empfinden ihn gerade in der kalten Jahreszeit als angenehm. In der Duftlampe wirkt er schnell sehr präsent, deshalb lohnt es sich, mit einem Tropfen anzufangen. Im Aufguss lässt sich Eukalyptus gut mit Minze oder Nadelhölzern mischen. Wie bei Minze gilt: Für Babys und Kleinkinder ist Eukalyptusöl nicht geeignet. Wenn du mehr über die Kombination von Duft und Sauna wissen möchtest, lies den Beitrag Aromatherapie und Sauna.
5. Zirbe
Zirbenöl wird aus dem Holz der Zirbelkiefer gewonnen, die in den Alpen wächst. Der Duft ist harzig, warm und erinnert an eine Berghütte. Viele schätzen Zirbe im Schlafzimmer oder in der Sauna, weil sie natürlich und unaufgeregt riecht. Zirbe passt zu Orange, Lavendel und anderen Nadelhölzern. Wer den Duft dauerhaft im Raum haben möchte, greift neben dem Öl auch gern zu Zirbenholz oder Zirbenspänen. Mehr über Lavendel, Eukalyptus und Zirbe liest du im Artikel Lavendel, Eukalyptus, Zirbe.
6. Zedernholz
Zedernholzöl riecht trocken, holzig und etwas pudrig. Es ist kein Duft, der sofort in die Nase springt, sondern eher eine ruhige Basis. Gerade deshalb wird Zedernholz gern mit helleren Noten gemischt, zum Beispiel mit Lavendel oder Orange. So bekommt die Mischung Tiefe. In der Sauna sorgen Holzdüfte für eine natürliche, ruhige Atmosphäre. In der Duftlampe passt Zedernholz gut in Leseecke oder Arbeitszimmer, wenn du einen Duft suchst, der im Hintergrund bleibt und nicht ablenkt.
7. Weißtanne
Weißtanne duftet grün, frisch und nach Wald nach einem Regenschauer. Viele verbinden sie mit Winter und Weihnachtszeit. Im Aufguss ist Weißtanne ein beliebter Klassiker, weil der Duft klar und natürlich ist. In der Duftlampe holt sie ein Stück Wald ins Wohnzimmer. Weißtanne harmoniert mit Orange, Zirbe und Zedernholz. Wenn du Nadelholzdüfte magst, lohnt sich ein Vergleich mehrerer Sorten, denn Tanne, Fichte, Kiefer und Latschenkiefer riechen jeweils etwas anders.
8. Zitrone
Zitronenöl ist hell, spritzig und wirkt sauber. Es eignet sich gut für Küche, Bad und Flur oder generell für Räume, die frischer riechen sollen. Wie Orange wird es aus der Schale gewonnen und verliert mit der Zeit an Intensität. Zitrone lässt sich mit Minze, Lavendel oder Rosmarin kombinieren. Wichtig für die Haut: Einige Zitrusöle können die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen. Verwende Zitronenöl deshalb nicht pur und nicht vor einem Sonnenbad auf der Haut. In Duftlampe und Diffuser ist es unkompliziert.
9. Rosmarin
Rosmarinöl riecht krautig, würzig und erinnert an mediterrane Küche. Viele mögen es tagsüber, etwa beim Arbeiten oder Lernen, weil der Duft klar und aufgeräumt wirkt. Mit Zitrone oder Minze entsteht eine frische Kräutermischung, mit Lavendel wird es weicher. Rosmarin ist ein sehr intensives Öl. Setze es sparsam ein, gerade in kleinen Räumen. In der Schwangerschaft und bei Kindern solltest du mit Rosmarinöl, wie mit vielen ätherischen Ölen, besonders zurückhaltend sein und dich vorher beraten lassen.
10. Bergamotte
Bergamotte ist eine Zitrusfrucht, die vor allem durch Earl-Grey-Tee bekannt ist. Ihr Öl riecht zitrisch, aber weicher und blumiger als Zitrone oder Orange. Viele schätzen Bergamotte am späten Nachmittag oder Abend, wenn ein frischer, aber nicht zu wacher Duft gewünscht ist. Sie passt hervorragend zu Lavendel. Auch Bergamotteöl kann die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen, deshalb gilt hier das Gleiche wie bei Zitrone: nicht pur auftragen und nicht vor Sonne auf der Haut verwenden.
So wendest du ätherische Öle sicher an
- Duftlampe: Wasser in die Schale geben, wenige Tropfen hinzufügen, Kerze nie unbeaufsichtigt brennen lassen.
- Diffuser: Wassermenge und Tropfenzahl nach den Angaben des Herstellers.
- Sauna: Öle nie pur auf die heißen Steine, sondern immer verdünnt ins Aufgusswasser geben.
- Nicht einnehmen und nicht pur auf die Haut auftragen.
- Außer Reichweite von Kindern aufbewahren. Haustiere, besonders Katzen, reagieren empfindlich auf ätherische Öle. Lüfte gut und lass Tieren immer einen duftfreien Rückzugsort.
- In der Schwangerschaft die Anwendung vorher ärztlich abklären.
Häufige Fragen
Welche ätherischen Öle eignen sich für Einsteiger?
Lavendel, Orange und Minze sind ein guter Start, weil sie bekannt und vielseitig sind. Im 3er Set mit Lavendel, Minze und Orange hast du alle drei zusammen.
Kann ich ätherische Öle direkt auf die Haut geben?
Nein. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und gehören nicht pur auf die Haut. Für die Hautpflege werden sie stark verdünnt in einem fetten Trägeröl verwendet.
Wie lange halten ätherische Öle?
Das hängt von der Sorte ab. Zitrusöle verlieren am schnellsten an Duft. Lagere alle Öle kühl, dunkel und gut verschlossen.
Alle Öle findest du in der Kollektion Ätherische Öle. Welcher Duft in der Sauna zu dir passt, zeigt dir der Artikel 16 Saunadüfte.
