Viele Duftstoffe aus ätherischen Ölen sind als hautsensibilisierend eingestuft. Ab einer bestimmten Menge, in der Regel 0,1 %, nennt das Etikett sie deshalb namentlich, zusammen mit dem Hinweis „Kann allergische Reaktionen hervorrufen“.
-
CitralDuftbestandteil
-
Ein Gemisch aus Geranial und Neral mit kräftigem Zitronenduft. Genannt wird es, weil es bei empfindlichen Menschen Hautallergien auslösen kann.
Kommt vor in: Zitronengras, Litsea cubeba, Zitronenschale, Ingwer
-
IsoeugenolDuftbestandteil
-
Ein würziger Duftstoff mit Nelkennote. Genannt wird er, weil er bei empfindlichen Menschen Hautallergien auslösen kann.
Kommt vor in: Ylang-Ylang, Muskatnuss, Gewürznelke
-
IsopropanolTrägerstoff
-
Ein Alkohol, der die ätherischen Öle löst und im Aufgusswasser verteilt. Er bestimmt die Einstufung des Konzentrats mit: Unverdünnt ist es entzündbar, deshalb nie pur auf den Ofen geben.
Kommt vor in: Technisch hergestellter Alkohol; in Spuren auch in Äpfeln
-
LimonenDuftbestandteil
-
Ein Terpen mit frischem Zitrusduft. d-Limonen, Dipenten und der lange chemische Name bezeichnen Formen desselben Stoffs. Genannt wird es, weil es – vor allem oxidiert – Hautallergien auslösen kann.
Kommt vor in: Schalen von Orangen, Zitronen und Mandarinen; Nadelholzöle
-
LinaloolDuftbestandteil
-
Ein Terpenalkohol mit blumig-frischem Duft. Genannt wird er, weil er – vor allem oxidiert, also nach längerem Kontakt mit Luft – Hautallergien auslösen kann.
Kommt vor in: Lavendel, Koriander, Bergamotte, Rosenholz
-
Methylester der Harz- und KolophoniumsäurenDuftbestandteil
-
Ein zähflüssiger Duftbestandteil auf Basis von Kolophonium. Genannt wird er, weil Kolophonium und seine Abkömmlinge Kontaktallergien auslösen können.
Kommt vor in: Hergestellt aus Kolophonium, dem Rückstand von Nadelbaumharz