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Sauna-Wissen

6 Sauna-Vorsätze fürs neue Jahr

Keine großen Versprechen, sondern kleine Gewohnheiten: Diese sechs Vorsätze machen deine Saunabesuche im neuen Jahr regelmäßiger, bewusster und abwechslungsreicher.
In diesem Beitrag

Gute Vorsätze scheitern oft daran, dass sie zu groß sind. Bei der Sauna ist das anders: Kleine Gewohnheiten lassen sich leicht durchhalten und machen jeden Besuch ein bisschen schöner. Hier sind sechs realistische Sauna-Vorsätze fürs neue Jahr, die du ab Januar umsetzen kannst. Keine davon verlangt Höchstleistung.

Auf einen Blick

  1. Einen festen Saunatag einplanen
  2. Neue Düfte ausprobieren
  3. Bewusster abkühlen
  4. Ein Saunatagebuch führen
  5. Freunde mitnehmen
  6. Ruhepausen ernst nehmen

1. Einen festen Saunatag einplanen

Der einfachste Vorsatz ist zugleich der wichtigste: Leg dir einen festen Tag in der Woche oder im Monat fest, an dem du in die Sauna gehst. Trag ihn in den Kalender ein wie einen Termin. Wer einen festen Rhythmus hat, muss nicht jedes Mal neu entscheiden, ob es sich heute lohnt. Starte lieber mit einem realistischen Rhythmus, etwa alle zwei Wochen, und steigere dich, wenn es gut passt. Ein Vorsatz, den du hältst, ist mehr wert als ein ehrgeiziger, den du im Februar aufgibst. Pack die Tasche schon am Vorabend mit Handtüchern, Bademantel, Getränk und Saunamütze, dann fällt der Start leichter. Wie oft sich das für dich richtig anfühlt, liest du in Wie oft in die Sauna?

2. Neue Düfte ausprobieren

Viele nutzen jahrelang denselben Aufguss. Nimm dir vor, im neuen Jahr bewusst Neues zu probieren, zum Beispiel jeden Monat einen anderen Duft. Mit dem Probierpaket Duftreise hast du 16 Düfte auf einmal und kannst in Ruhe vergleichen, welche Richtung dir gefällt. Notiere dir deine Favoriten, dann weißt du später, was du nachkaufen willst. In den dunklen Monaten passen winterliche Düfte, im Frühjahr darf es frischer werden. Wenn du mit anderen saunierst, lass sie mitentscheiden, welcher Duft als Nächstes drankommt. Wichtig bei allen Aufgussölen: nie pur auf die heißen Steine, sondern immer verdünnt im Aufgusswasser. Orientierung bei der Auswahl gibt dir unser Artikel 16 Saunadüfte.

3. Bewusster abkühlen

Das Abkühlen kommt oft zu kurz, weil es nach dem warmen Gang ungemütlich ist. Mach es dir im neuen Jahr zur Gewohnheit, diesen Teil bewusst zu gestalten. Geh zuerst ein paar Minuten an die frische Luft und atme ruhig. Danach folgt kaltes Wasser, herzfern beginnend: erst die Beine von unten nach oben, dann die Arme, zum Schluss Oberkörper und Gesicht. Das Tauchbecken ist kein Muss. Wenn dir kaltes Wasser schwerfällt, beginne mit kurzen Güssen an den Beinen und steigere dich langsam. Es geht nicht um Härte, sondern darum, den Ablauf in Ruhe zu machen. Viele empfinden genau diesen Wechsel von warm und kalt als den schönsten Moment des Saunagangs.

4. Ein Saunatagebuch führen

Ein Tagebuch klingt nach Aufwand, braucht aber nur zwei Minuten pro Besuch. Notiere, wann und wo du warst, wie viele Gänge du gemacht hast, welche Kabine und welchen Aufguss du hattest und wie du dich danach gefühlt hast. Nach ein paar Wochen erkennst du Muster: welche Tageszeit dir am besten gefällt, welche Düfte du magst und wie regelmäßig du wirklich gehst. Ein kurzer Eintrag direkt nach dem Besuch ist meist genauer als einer am nächsten Tag. Wer die Einträge nach einem Monat durchliest, sieht oft schon, wie sich die eigene Routine entwickelt. Der Digitale Saunaguide mit Tagebuch von frihed. verbindet einen Sauna-Guide mit einem Tagebuch. Wer lieber auf Papier schreibt, nimmt ein einfaches Notizbuch. Hauptsache, du bleibst dran.

5. Freunde mitnehmen

Sauna ist schön allein, aber zu zweit oder in der Gruppe wird sie zu einer gemeinsamen Gewohnheit. Nimm dir vor, im neuen Jahr jemanden mitzunehmen, der noch nie oder lange nicht in der Sauna war. Eine Verabredung macht es außerdem leichter, den festen Saunatag wirklich einzuhalten. Erkläre vorher kurz den Ablauf, damit sich niemand unsicher fühlt: duschen, abtrocknen, Gang, abkühlen, ruhen. Plant beim ersten Mal lieber zwei entspannte Gänge statt drei, damit es für alle angenehm bleibt. Unser Leitfaden Sauna für Anfänger hilft beim ersten Besuch. Und denk daran: In Ruheräumen gilt meist Ruhe, Gespräche gehören ins Bistro oder in den Garten.

6. Ruhepausen ernst nehmen

Die Pause zwischen den Gängen ist kein Leerlauf, sondern gehört zum Saunagang dazu. Nimm dir vor, sie mindestens so lang zu machen wie den Gang selbst, gern auch länger. Leg dich hin, deck dich zu und lass das Handy im Spind. Trink in der Pause Wasser oder Tee. Ein Buch reicht als Beschäftigung, oder du schließt einfach die Augen. Wenn du merkst, dass du noch nachschwitzt, wartest du einfach etwas länger, bevor du wieder in die Kabine gehst. Gerade wer im Alltag wenig Ruhe hat, merkt hier schnell, wie gut eine halbe Stunde ohne Ablenkung tun kann. Nach dem letzten Gang lohnt sich eine längere Ruhephase, bevor du dich anziehst und nach Hause fährst.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich in die Sauna gehen?

Das hängt von dir und deinem Alltag ab. Viele gehen einmal pro Woche, andere seltener. Wichtiger als die Zahl ist ein Rhythmus, den du gern einhältst. Starte mit dem, was in deine Woche passt.

Ist es schlimm, wenn ich einen Saunatag ausfallen lasse?

Nein. Vorsätze sollen dir Freude machen, keinen Druck. Bei Fieber oder einem Infekt lässt du die Sauna ohnehin aus. Fang einfach in der nächsten Woche wieder an. Ein Vorsatz ist kein Wettbewerb.

Was gehört in ein Saunatagebuch?

Datum, Sauna, Anzahl der Gänge, Temperatur der Kabine, Aufguss und ein kurzer Satz dazu, wie du dich danach gefühlt hast. Wer mag, notiert auch, mit wem er da war. Mehr braucht es nicht.

Alles für deinen nächsten Saunagang findest du in unseren Kollektionen Saunamützen und Saunaaufgüsse. Wie du Temperatur, Dauer und Häufigkeit abstimmst, liest du in Die optimale Sauna-Routine.