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Tipps und Ratgeber

Warum sich Saunieren ab 55 anders anfühlt

Mit 30 geht man in die Sauna, um zu schwitzen. Mit 55 geht man hinein, um sich danach wieder wie vorher zu fühlen. Was sich ändert und was dabei hilft.

In diesem Beitrag

Es gibt einen Moment nach dem letzten Saunagang, in dem der Körper sich leichter anfühlt, als er es den ganzen Tag getan hat. Die Schultern sind unten, der Kopf ist ruhig, der Gang wird weiter. Viele beschreiben es mit demselben Satz: „Wie zehn Jahre jünger.“

Dieser Moment ist der eigentliche Grund, warum Menschen ab 55 in die Sauna gehen. Nicht die Hitze. Nicht der Schweiß. Die zwei Stunden danach.

Was sich mit den Jahren ändert, ist nicht, ob das funktioniert. Es ist, wie man dorthin kommt.

1. Der Kreislauf braucht länger, um runterzukommen

Mit 30 springt man aus der Kabine ins Tauchbecken und ist zwei Minuten später wieder normal. Später dauert das länger. Wer den gleichen Rhythmus fährt wie mit 30, kommt aus der Sauna und fühlt sich nicht erholt, sondern erledigt.

Die einfachste Anpassung ist die Ruhephase: statt zehn Minuten zwischen den Gängen lieber fünfzehn bis zwanzig. Der Effekt danach wird spürbar besser, nicht schlechter.

2. Drei kurze Gänge schlagen zwei lange

Acht bis zehn Minuten pro Gang reichen. Wer länger sitzt, um es sich zu beweisen, verlängert vor allem die Erholungszeit danach. Drei kurze Gänge mit ordentlichen Pausen bringen mehr als zwei lange mit einer kurzen.

3. Die Haut wird trockener, die Duftwahl wichtiger

Mit den Jahren verliert die Haut Feuchtigkeit, und scharfe, mentholhaltige Aufgüsse können das verschärfen. Wer merkt, dass die Haut nach der Sauna spannt, fährt mit weicheren Düften besser: Lavendel, Kräuter, Zirbe, warme Holznoten.

Das ist kein Verzicht. Es ist eine andere Kategorie von Saunagang, und für viele die angenehmere.

4. Der Kopf braucht ein Signal, kein Programm

Der größte Unterschied zwischen einem guten und einem mittelmäßigen Saunagang ist nicht die Temperatur. Es ist, ob der Kopf abschaltet.

Duft ist dafür das schnellste Werkzeug, das es gibt. Gerüche gehen im Gehirn einen kürzeren Weg als Bilder oder Geräusche. Wer immer denselben Duft für denselben Anlass benutzt, baut sich damit ein Signal: Dieser Geruch bedeutet, dass jetzt nichts mehr zu tun ist.

Deshalb funktioniert eine feste Reihenfolge besser als jedes Mal ein neuer Duft.

5. Eine Reihenfolge, die sich bewährt hat

Aus dem, was unsere Kunden tatsächlich zusammen bestellen, hat sich ein Muster herausgeschält. Drei Düfte, drei Gänge, immer gleich:

Saunaaufguss Alpenkräuter
Erster Gang
Alpenkräuter

Bergkräuter und Heu. Erdend, macht den Kopf leer.

Saunaaufguss Inner Calm
Zweiter Gang
Inner Calm

Lavendel und Eukalyptus. Der Punkt, an dem der Puls runtergeht.

Saunaaufguss Aura Vibe
Dritter Gang
Aura Vibe

Warm und weich. Bleibt im Handtuch, trägt den Zustand mit nach Hause.

Wer Alpenkräuter bei uns kauft, bestellt in der Hälfte der Fälle Aura Vibe dazu. Das haben wir nicht so geplant, das haben unsere Kunden selbst herausgefunden.

6. Was wirklich hilft, ist Wiederholung

Ein einzelner Saunagang ist angenehm. Ein fester Rhythmus über Monate ist etwas anderes. Der Unterschied zwischen Menschen, die von der Sauna schwärmen, und Menschen, die sie ganz nett finden, ist fast nie die Ausstattung. Es ist die Regelmäßigkeit.

Alles, was diesen Rhythmus einfacher macht, hilft. Auch, nicht jedes Mal überlegen zu müssen, welcher Duft dran ist.

Die drei zusammen
frihed. Deep Relax Trio

Alpenkräuter, Inner Calm und Aura Vibe, jeweils 100 ml. Eine Flasche reicht für rund 30 Aufgüsse.

64,70 €54,90 €
Zum Deep Relax Trio

Handgemacht in Lüneburg. Bei gesundheitlichen Vorerkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Beschwerden, sprich vor regelmäßigen Saunagängen bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.