Warenkorb 0
Kostenloser Versand ab 59€CO₂-neutrale Lieferung mit DHLKundenservice aus LüneburgKauf auf RechnungRückgabe innerhalb von 30 TagenKostenloser Versand ab 59€CO₂-neutrale Lieferung mit DHLKundenservice aus LüneburgKauf auf RechnungRückgabe innerhalb von 30 Tagen

Dein Warenkorb ist leer

Weiter shoppen

Saunaaufguss

Saunaaufguss dosieren: 7 Fehler, die fast jeder macht

Ob ein Aufguss angenehm duftet oder in der Nase brennt, entscheidet meist die Menge. Hier sind die sieben Dosierfehler, die am häufigsten passieren, und was du stattdessen machst.
In diesem Beitrag

Du gibst Aufguss ins Wasser, gießt auf die Steine – und der Duft ist entweder kaum zu riechen oder so stark, dass du kurz die Luft anhältst. Meist liegt das nicht am Aufguss, sondern an der Dosierung. Nach diesem Artikel weißt du, welche sieben Fehler am häufigsten passieren und wie du sie beim nächsten Saunagang vermeidest.

Auf einen Blick

  1. Nach Gefühl dosieren statt nach Etikett
  2. Konzentrat oder ätherisches Öl pur auf die Steine geben
  3. Zu viel Wasser auf einmal gießen
  4. Aufgießen, bevor die Steine richtig heiß sind
  5. Daneben gießen
  6. Menthol wie einen normalen Duft behandeln
  7. Zu viele Düfte auf einmal mischen

1. Nach Gefühl dosieren statt nach Etikett

Der häufigste Fehler: einfach einen Schuss ins Wasser geben. Aufgusskonzentrate sind unterschiedlich stark, deshalb steht die Dosierung auf dem Etikett. Bei unserem 100-ml-Aufguss Zirbe Alpine Soul sind es zum Beispiel 2–4 Verschlusskappen auf 1 Liter Wasser. Starte am unteren Ende dieser Spanne. Du kannst beim nächsten Mal immer noch etwas mehr nehmen, zu viel Duft lässt sich in der heißen Kabine dagegen nicht mehr zurücknehmen. Wenn du mit anderen saunierst, lohnt sich die vorsichtige Variante doppelt, denn Duftempfinden ist sehr unterschiedlich. Notiere dir, mit welcher Menge du gut zurechtkommst, dann musst du beim nächsten Mal nicht wieder raten.

2. Konzentrat oder ätherisches Öl pur auf die Steine geben

Reine ätherische Öle oder Aufgusskonzentrate gehören nie direkt auf die heißen Saunasteine. Sie sind dafür gedacht, im Aufgusswasser verdünnt zu werden. Pur aufgetragen ist der Duft punktuell viel zu intensiv, und die Öle können auf den heißen Steinen schnell verbrennen. Das riecht dann eher nach Rauch als nach Wald.

  • Erst Wasser in den Kübel oder Becher geben.
  • Dann die Menge laut Etikett hinzufügen.
  • Kurz umrühren und erst danach aufgießen.
  • Vor jeder weiteren Kelle noch einmal durchrühren.

So verteilt sich der Duft gleichmäßig im Dampf und bleibt angenehm.

3. Zu viel Wasser auf einmal gießen

Mehrere volle Kellen direkt hintereinander auf die Steine – und der Hitzestoß kommt mit voller Wucht. Viel Wasser auf einmal kühlt außerdem die Steine ab, und ein Teil läuft ungenutzt durch. Besser ist ein ruhiger Rhythmus: eine Kelle gießen, kurz warten, bis der Dampf aufgestiegen ist, dann die nächste. Mit einer Saunakelle verteilst du das Wasser gezielt und in kleinen Portionen. Achte darauf, wie sich die Hitze für alle in der Kabine anfühlt, und hör lieber eine Kelle zu früh als zu spät auf. In einer kleinen Heimsauna reichen oft schon wenige Kellen, damit sich die Luft deutlich feuchter und wärmer anfühlt.

4. Aufgießen, bevor die Steine richtig heiß sind

Wenn die Sauna noch nicht vollständig aufgeheizt ist, verdampft das Wasser nicht sofort. Es zischt kaum, läuft durch die Steine und der Duft kommt nur schwach an. Viele gießen dann nach und dosieren dadurch insgesamt viel zu hoch. Gib deiner Sauna genug Vorlaufzeit und mach den ersten Aufguss erst, wenn die Kabine durchgewärmt ist. Ein guter Anhaltspunkt: Das Wasser sollte beim Auftreffen hörbar und sofort verdampfen. Wie Aufguss und Luftfeuchtigkeit zusammenhängen, liest du im Artikel Luftfeuchtigkeit in der Sauna.

5. Daneben gießen

Das Aufgusswasser gehört auf die Steine – nicht auf die Ofenverkleidung, das Holz oder den Temperaturfühler. Spritzer auf Holz hinterlassen mit der Zeit Flecken, und Wasser am Fühler kann die Temperaturmessung verfälschen. Gieß deshalb in die Mitte der Steinschicht und verteile die Kellen über die Fläche, statt immer auf dieselbe Stelle zu zielen. Wer zwei, drei Becher mit vorbereitetem Aufgusswasser bereitstellt, muss während des Aufgusses nicht hektisch nachfüllen. Dafür eignet sich zum Beispiel ein Aufgussbecher-Set, in dem du verschiedene Düfte getrennt anrühren kannst. Und bevor du gießt: kurz Bescheid geben, damit niemand in der Kabine überrascht wird.

6. Menthol wie einen normalen Duft behandeln

Menthol fühlt sich auf der Haut und beim Einatmen kühl an, ist aber deutlich intensiver als ein klassischer Holz- oder Kräuterduft. Wer es so dosiert wie einen gewohnten Aufguss, empfindet die Luft schnell als stechend in Augen und Nase. Nimm Menthol deshalb sehr sparsam, halte dich genau an die Angaben auf dem Etikett und kombiniere es lieber mit einem frischen Duft wie Eukalyptus oder Minze. Unser flüssiges Menthol Sauna Ice ist für eiskalte Aufgüsse gedacht. Viele schließen beim Menthol-Aufguss kurz die Augen und atmen ruhig durch die Nase. Mehr typische Stolperfallen findest du in 7 Fehler beim Menthol-Aufguss.

7. Zu viele Düfte auf einmal mischen

Zirbe, Orange, Lavendel und noch ein Spritzer Minze – klingt nach Abwechslung, ergibt aber oft einen undefinierbaren Mix. Außerdem addieren sich die Mengen, und die Dosierung ist schnell zu hoch. Bleib pro Aufguss bei einem Duft oder einer Kombination aus zwei Noten, die zusammenpassen, etwa Zirbe und Latsche. Wenn du verschiedene Düfte kennenlernen willst, probier sie lieber über mehrere Aufgüsse oder Abende verteilt. Achte auch darauf, ob ein Aufguss bereits eine fertige Duftmischung ist, dann brauchst du nichts mehr dazuzugeben. Ein Probierpaket wie die Duftreise mit 16 Düften macht genau das leicht: einen Duft nach dem anderen testen und herausfinden, was dir gefällt.

Häufige Fragen

Wie viel Aufguss gehört in einen Liter Wasser?

Das hängt vom Konzentrat ab und steht auf dem Etikett. Bei der Zirbe Alpine Soul sind es zum Beispiel 2–4 Verschlusskappen pro Liter. Beginne mit der kleineren Menge.

Wie viele Kellen pro Aufguss sind sinnvoll?

Lieber wenige Kellen mit Pausen dazwischen als viele auf einmal. Richte dich danach, wie sich die Hitze für alle in der Kabine anfühlt.

Darf ich ätherisches Öl direkt auf die Steine tropfen?

Nein. Ätherische Öle und Aufgusskonzentrate kommen immer verdünnt ins Aufgusswasser, nie pur auf die heißen Steine.

Passende Düfte findest du in unserer Kollektion Saunaaufgüsse. Wie ein Aufguss Schritt für Schritt abläuft, erklärt das Aufguss-Ritual.